die künstlerische Bildung

„In freien bildhaften Äußerungen von Kindern werden psychische Erlebnisqualitäten sichtbar“ (EIN/LANGER/RUPRECHT, 1996, S.114)

 

Wir lernen mit allen Sinnen. Sinn und Zweck der ästhetischer Erziehung/Bildung ist für uns diese Sinne zu betätigen, anzuregen und zu entfalten. Erst die Berührung mit der Hand ermöglicht das Verstehen, Erfassen und „Be-greifen“ mit dem Gehirn.

Beim Gestalten nutzen Kinder alle Formen sinnlicher Wahrnehmung, über ihre Augen, Ohren, ihren Körper und über ihre Gefühle. Und indem sie gestalten, entfalten sie ihre Sinne. In dem Krippenbereich steht für uns vorrangig die Wahrnehmung des ganzen Körpers und das agieren mit dem Körper.

Es handelt sich sowohl um einen Entwicklungs- als auch um einen Erfahrungsprozess.

Die bildnerischen Äußerungen jeder Entwicklungsstufe haben ihre eigene Qualität. Zunächst erarbeiten und vermitteln wir die Grundformen und Grundfarben. Im Weiteren die Beherrschung von Werkzeugen und Material.

 

Praktische Umsetzung:

Kennenlernen und Ausprobieren unterschiedlicher Materialien und Techniken, freies Basteln mit verschiedenen Material im Freispiel, Projektarbeiten, Kunstbetrachtungen.
 
Dazu zählen: 

- malerische oder zeichnerische Medien
Fingerfarben und Kleisterfarben, Wasserfarben und Ölpastelfarben, Pigmenten, Wachmalkreiden, Filzstifte, Bleistift, Papier

-plastisch-skulpturale Gestaltungen
Modellieren mit Ton, Mehlteig, Plastilin, Pappmache, Draht, Schachteln, Stoffe, Dose, Holz, Pfeifenreiniger, Steine etc
 
-fotografische Medien